“Männerkongress” unmöglich machen!

Posted on 12th September 2012 in Allgemein

Wir unterstützen folgenden Aufruf, die Gegenveranstaltung am 15.9. und Proteste am 21.9. gegen den “Männerkongress” an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität vom 21.-22. September 2012:

nomaennerkongress.blogsport.eu

Aufruf als Flyer zum Download

Männerkongress unmöglich machen! – Maskulinisten demaskieren!

Unter dem Titel: “Scheiden tut weh – Elterliche Trennung aus Sicht der Väter und Kinder” findet vom 21. bis 22. September wie schon 2010 ein Männerkongress an der Universität Düsseldorf statt.

Da dieser Kongress reaktionären, homophoben, und antifeministischen Positionen und Personen, wie z.B. Gerhard Amendt und Eckhard Kuhla, ein Forum bietet, rufen wir hiermit dazu auf, sich am 21.9. den Protesten anzuschließen. Außerdem wird es eine Gegenveranstaltung am 15.9. im ZAKK geben. Um diesen Aufruf zu unterstützen/ unterschreiben, schreibt uns eine Email.
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Vortrag & Diskussion am 15.8. im AZ Mülheim

Posted on 16th Juli 2012 in MackerMassaker

Das Zusammendenken von Queer-Feminismus und Kapitalismuskritik

Vortrag und Diskussion mit Heinz-Jürgen Voß

Queer-feministische Kritik und die damit angestrebten Dekonstruktionen von Machtkategorien wie z.B. soziale oder biologische Zweigeschlechtlichkeit (Mann-Frau) stehen im direkten Zusammenhang mit gesellschaftlichen, somit auch ökonomischen Verhältnissen.
Welche Veränderungen von Geschlechtlichkeiten lassen kapitalistische Produktionsverhältnisse zu und wie könnte eine emanzipatorische Utopie von Geschlecht umgesetzt werden um mit dieser letztendlich auch ökonomische Verwertungslogiken ins Wanken zu bringen?

Dr. Heinz-Jürgen Voß ist wiss. Mitarbeiter_in in Halle und forscht und lehrt zu Geschlecht, Biologie und Queer.

Die Macker Massaker Soli-Kneipe startet ab 19 Uhr. Der Vortrag beginnt um ca. 20.00 Uhr.
Ort des Geschehens: AZ Mülheim, Auerstr. 51, 45468 Mülheim

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Antisexismus Tage Wuppertal >> 10.-12. August

Posted on 15th Juli 2012 in Allgemein

Die Vorbereitungsgruppe der Antiseximus Tage Wuppertal lädt ein:

Vom 10.-12.August finden in Wuppertal die Antisexistischen Tage statt.
Aus gegebenem Anlass scheint uns die Zeit reif für einen Austausch und verschiedene Workshops rund um Antisexismus. Wir freuen uns über eine rege Beteiligung und viele spannende Workshops.

Wenn du/ihr etwas beitragen möchtet, ist das sehr willkommen!! Workshops, Kultur oder was leckeres zu Essen, alles was die Tage spannend und nett macht. Die Tage leben von dem was alle einzelnen dazu beitragen, also überleg dir was oder komm einfach so.

mehr Infos auf: antisexismustagewpt.blogspot.de

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So wie es ist, kann es nicht bleiben…

Posted on 24th Mai 2012 in Allgemein

Solidarisierung der „Macker Massaker“-Gruppe Mülheim mit den Verfasser_innen des Textes „AZ Wuppertal – Es reicht! – Emanzipatorische Räume ermöglichen!“

Nach internen und externen Gesprächen haben wir uns entschieden, den Text der Initiative auf unsere Homepage zu setzten und deren Blog antisexismuswuppertal.blogsport.de zu verlinken.
Dies tun wir zum Einen, um uns mit den Verfasser_innen solidarisch zu erklären. Zum Anderen wollen wir eine tiefgreifende antisexistische (…) Auseinandersetzung aller sich als links-emanzipatorisch labelnden Räume unterstützen sowie deren Wichtigkeit hiermit deutlich machen.

Die darauf folgende Stellungnahme einiger Aktivist_innen des AZ Wuppertals haben wir gelesen und sind aufgrund dieser noch verstärkter der Meinung, dass eine selbstkritische Auseinandersetzung, ein deutliches (!) Zeichen nach innen und außen sowie eine antisexistische strukturelle Veränderung im AZ Wuppertal notwendig sind.

In Anbetracht der gesellschaftlichen strukturellen Gewaltverhältnisse ist es umso wichtiger Schutzräume (so weit es geht) zu ermöglichen und die Grenzen von Menschen ernst zu nehmen und parteilich(!) anzuerkennen (denn das ist der Kernpunkt von Definitionsmachtkonzepten, wonach im AZ Wuppertal laut Stellungnahme ja angeblich gehandelt wird). Dies sollte auch in alle Richtungen kommuniziert, vermittelt und durchgesetzt werden.
Die Kritik, dass das AZ Wuppertal kein (ausreichender) Schutzraum ist und viele im Text erläuterten Verhaltensweisen diesem Anspruch sogar entgegenlaufen, sollte weder als böse „Kampagne“, noch als „antideutsche autoritäre“, „feministische“ oder sonst irgendeine Verschwörung abgetan werden. Dies erscheint uns als übliche Vermeidungsstrategie, um eine kritische Auseinandersetzung mit sich selbst, den eigenen Strukturen und Verhaltensweisen zu umgehen.

Die „Stellungnahme zur Kampagne gegen das Autonome Zentrum (AZ) Wuppertal“ liest sich für uns dementsprechend vor allem als ein riesiger Abwehrreflex, was nicht Ziel emanzipatorischer Auseinandersetzung sein kann. Bei der ganzen Sache wird deutlich, wie wenig Priorität eine antisexistische Auseinandersetzung und damit einhergehende wirkliche strukturelle Veränderung in der Linken oftmals hat.

Bei all den Bemühungen um offene Strukturen des AZ Wuppertals – welche anzuerkennen sind – sind die Prioritäten dennoch zu überdenken. Was nutzen uns die offenen Strukturen, wenn sich Menschen in diesen nicht sicher und ernst genommen fühlen können? Wir brauchen antisexistische Konzepte, sollten diese reflektieren und weiterentwickeln, um auch verdeckte Herrschaftsverhältnisse (im AZ) aufzuzeigen und ihnen etwas entgegen zu setzen. Der Sachzwang kann laut unserer politischen Auffassung nicht immer die Mittel heiligen… Und das heißt auch, dass Antisexismus nicht hinter anderen Themen einer radikalen Linken anstehen darf.

Die inhaltliche Fokussierung der Stellungnahme „einiger aus den AZ Strukturen“ sollte sich unserer Ansicht nach weniger auf eine Abwehrhaltung, Erklärungen, Imagepflege und besonders nicht auf Themenwechsel konzentrieren, sondern ernsthaft die genannte Kritik annehmen und sich damit auseinandersetzen, anstatt mit Seitenhieben à la „ihr leistet nicht viel, kritisiert aber immer…“ und weiteren erneut kritikrelativierenden Schwerpunktsetzungen zu kontern.

Auch wenn die Forderung „AZ dichtmachen“ sicherlich sehr hart und auch nicht wünschenswert ist, sollte dies nicht die einzige Zeile bleiben, welche aus dem Text wahrgenommen wird.

Wir hoffen auf strukturelle und individuelle Veränderungen, wir hoffen auf tief greifende Auseinandersetzung ohne Stigmatisierungen, wir wünschen uns eine ernsthafte intensive Diskussion über Verhaltensweisen, strukturelle Umgangsformen und die Anerkennung der Grenzen und Empfindungen aller Menschen, vor allem derer, welche sich im AZ – nicht erst seit kurzem – nicht mehr sicher oder ernst genommen fühlen…

Lasst uns offen für Kritik sein und an dieser wachsen!
Für eine antisexistische Praxis – überall!

Macker Massaker Gruppe Mülheim

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Ihr könnt den Text „AZ Wuppertal – Es reicht! – Emanzipatorische Räume ermöglichen!“ als PDF herunterladen oder einfach hier weiterlesen…

**** ACHTUNG: Es geht in diesem Text um sexualisierte Gewalt und ignoranten Umgang damit. Der Text richtet sich vor allem an Leute, die die betroffenen Perspektive nicht ernstnehmen. Wir bitten Betroffene bei der Entscheidung den Text zu lesen auf ihre eigenen Grenzen zu achten. ****

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Vortrag & Konzert am 7. April im AZ Mülheim

Posted on 23rd März 2012 in MackerMassaker

Die Macker Massaker-Gruppe Mülheim empfiehlt einen Vortrag mit anschließendem Konzert am 7.4. im AZ Mülheim:

Männlichkeitskonstruktionen und Whiteness im Hardcore & Emo

Im Vortrag zu Männlichkeitskonstruktionen & Whiteness in den Jugendbewegungen Emo & Hardcore wird anhand von ausgewählten Songtexten und Bildern über verschiedene Rollenbilder & Subjektkonstruktionen der beiden nahen & doch so fremden Szenen diskutiert. Durch einen ethnographischen Zugang werden Themen von HomoCore, Riot Grrrl & Heterosexismus als Reaktion auf Emo angeschnitten. Es geht vor allem um die Wahrnehmung & reflexive Arbeit zum Thema Männlichkeit & Whiteness. Wer nimmt in den Szenen wie Raum ein? Wo lassen sich subversive Strategien/Handlungen oder Emanzipation ausmachen?

Beginn: 18 Uhr
Eintritt frei!

+++

Anschließend gibt es ein Konzert mit:

Respect My Fist (Riot-Grrrl Post-Punk, Berlin)

und

Käptn Awesome (Queercore, Berlin)

Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: 5 Euro

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Vorbereitungstreffen am 12.2. in Düsseldorf

Posted on 3rd Februar 2012 in MackerMassaker

Hallo,

nachdem es der bisherigen Gruppe der Aufwand für ein weiteres Macker Massaker in Mülheim nicht mehr möglich ist, hat sich eine Gruppe von hauptsächlich männlich sozialisierten Menschen aus Köln und Düsseldorf zusammengeschlossen, um angelehnt an das Macker Massaker ein antisexistisches Festival in Köln-Kalk zu organisieren. Wir möchten euch einladen, dazu zu stoßen, egal welchem Geschlecht ihr euch zuordnet oder nicht zuordnen wollt oder könnt. Allerdings soll im Unterschied zu Ladyfesten bei unserer Veranstaltung ein Fokus auf die (Selbst-)Auseinandersetzung mit Männlichkeit gelegt werden.

Wir treffen uns am
Sonntag, 12.2. um 15 Uhr
im Linken Zentrum in Düsseldorf

(Corneliusstraße 108)

Wenn Du, Lust hast an der Vorbereitung mitzuwirken, aber am 12. Februar nicht kannst, oder Fragen und Anregungen hast, melde dich bitte per mail an: mackermassaker@riseup.net

Mit pro-feministischen Grüßen

einige Initiator_innen

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Vorbereitungstreffen am 15.01. in Köln

Posted on 11th Januar 2012 in MackerMassaker

Liebe Leute,

nach einem ersten Vernetzungstreffen Mitte Dezember, sieht es gut aus, dass auch 2012 ein Macher Massaker zu Stande kommen kann.

Dem Macker Massaker, das bisher zweimal im Autononem Zentrum in Mülheim an der Ruhr stattgefunden hat, geht es dabei um eine (selbst)kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeit(en), Mackertum und (Anti)Sexismus.

In einer Selbstdarstellung dazu heisst es: “Wir denken, dass es allerhöchste Zeit ist, dass wir uns mit unserem eigenen gender, “männlich” sozialisiertem Verhalten sowie mit “männlichen“ Machtposition innerhalb der Gesellschaft auseinandersetzen. Wir wollen sexistische Zustände und Verhaltensweisen offen legen und über einen progressiven Umgang hiermit diskutieren.” (http://mackermassaker.az-muelheim.de/selbstdarstellung/ )

Mit dieser Ausrichtung ist das Mackermassaker, neben zahlreichen Ladyfesten in vielen unterschiedlichen Städten und u.a. dem gapfest in Köln, eine ganz besondere pro-feministische, anti-sexistische Veranstaltung. In den letzten beiden Jahren fanden so auch viele Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet und dem deutschsprachigen Ausland nach Mülheim.

Nachdem es der bisherigen Macker Massaker Gruppe im AZ Mülheim der Aufwand für ein weiteres Mackermassaker nicht mehr möglich ist, werden jetzt andere Menschen gesucht, die dafür sorgen, dass es eine Fortsetzung gibt.

Nach einem ersten Vortreffen von einigen Leuten aus Düsseldorf und Köln, wollen wir nun zu einem großen öffentlichen Vorbereitungstreffen einladen:

Am Sonntag, 15.1. um 15 Uhr im Naturfeundehaus in Köln-Kalk

(Kapellenstrasse 9a; U-Bahn 1/9 bis Kalk-Kapelle)

-> all genders welcome

Wir würden uns freuen, wenn aus diesem Treffen eine Vorbereitungsgruppe für ein Mackermassaker 2012 hervorgeht und wir uns auf ein Selbstverständnis und erste Fragestellungen/Themen einigen könnten.

Wenn Du, Lust hast an der Vorbereitung mitzuwirken, aber am 15.Januar nicht kannst, oder Fragen und Anregungen hast, melde dich bitte per mail an: mackermassaker@riseup.net

Mit pro-feministischen Grüßen,

einige Initiator_innen

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Macker Massaker 2012 – Vernetzungstreffen

Posted on 8th Dezember 2011 in MackerMassaker

Liebe Macker Massaker Freund_innen,

Es ist soweit: wir haben ein Date!

Einige Interessierte aus Köln und Umgebung treffen sich am Sa, den 17.12.11 im AZ Köln (Wiersbergstrasse 44. 51103 Köln Kalk) ab 15 Uhr zum ersten Vernetzungs-/Vorbereitungstreffen für ein Macker Massaker 2012.

Wir hoffen auf Beteiligung, Verbreitung und weitere pro-feministische Auseinandersetzung auch aus männlich sozialisierter Perspektive!

Vorfreudige Grüße =)
Macker Massaker Mülheim

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Macker Massaker 2012? – Ein Vernetzungstreffen

Posted on 20th Oktober 2011 in MackerMassaker

Liebe Macker Massaker Freund_innen,

das Macker Massaker 2011 ist nun schon mehr als vier Monate her und die Überlegungen werden lauter: “Wie kann es weiter gehen?”.

Wir und einige andere finden, dass eine pro-feministische Auseinandersetzung aus männlich sozialisierter Perspektive unbedingt kontinuierlich weiter gehen muss.

Von daher gibt es vielerorts Wünsche nach weiteren Macker Massakern (oder ähnlichen Veranstaltungen). Leider reichen unsere Kapazitäten für 2012 nicht aus, die Veranstaltung ein drittes Mal zu organisieren.

Derzeit suchen wir Leute, die sich vorstellen könnten das Konzept des Macker Massakers, rund um die (Selbst-)Auseinandersetzung mit Männlichkeit(en), Mackertum und (Anti-)Sexismus aufzugreifen, es weiterzuentwickeln und für 2012 in die Hände zu nehmen. Erste positive Rückmeldungen haben wir dazu aus Köln erhalten.

Nun würden wir gerne wissen ob auch DU oder IHR Interesse an einem Vernetzungstreffen bzgl. dieser Idee hast/habt? Erfahrungen könnten ausgetauscht und Ideen für 2012 gesponnen werden. Eine feste Vorbereitungsgruppe soll sich also finden, um zu schauen wie es weiter gehen kann… Ein Termin müsste dann gemeinsam abgestimmt werden.

Wir würden das AZ Köln als Ort vorschlagen und uns über eine baldige Rückmeldung freuen!=)

Selbstverständlich würden wir es auch super finden, wenn sich noch mehr Menschen, Gruppen oder Städte finden würden, die weitere Macker Massaker (oder ähnliches) organisieren wollen.

Mit pro-feministischen Grüßen,
Macker Massaker Mülheim

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nächste Kneipe

Posted on 19th September 2011 in aktuelles

Die nächste Macker Massaker Kneipe findet am 21.9.2011 statt und ist ab 19 Uhr für Euch geöffnet.

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