Programm 2011

+++ Übersicht +++

Donnerstag, 2.6.

14 Uhr Anreise
15 Uhr Workshop: Antifa und Männlichkeit
16 Uhr Vortrag und Diskussion:
“Männer und Frauen sind gleichberechtigt.” – Das Grundgesetz, seine Hüter_innen und die Geschlechter.
18 Uhr Abendessen
19 Uhr Plenum
20 Uhr Vortrag und Diskussion:
Grenzenlos? – Diskussion zu Trans*Lesben*Frauen*-Räumen
22 Uhr Kneipenkonzert: a giraffe & finger on Tallinn

Freitag, 3.6.

09 Uhr Frühstück
10 Uhr Plenum
11 Uhr Workshop: Gesellschaft, Sozialisation, Sexualität
12 Uhr Workshop: Antirassismus und Männlichkeit
12 Uhr Workshop: Antifa und Männlichkeit
13 Uhr Workshop: Improvisationstheater-Workshop zum Thema: “Männersache”?! Verhalten bei Rausschmissen, Übergriffen und Missverständnissen
14 Uhr Workshop: Männlichkeitskonstruktionen reloaded
16 Uhr Workshop + Diskussion: Militanz & Männlichkeit
16 Uhr Workshop: MRT – „Radikale Therapie“ für männlich Sozialisierte
16 Uhr Workshop: Social-Justice-Training: Heterosexismus
18 Uhr Vortrag + Diskussion: Homophobie im Hip Hop
19 Uhr Abendessen
21 Uhr Konzert: Krikela, Refpolk, Crying Wölf, Tapete, Sookee

Samstag, 4.6.

09 Uhr Frühstück
10 Uhr Plenum
11 Uhr Workshop: Antisexismus aus männlich sozialisierter Perspektive
11 Uhr Film und Diskussion: Warten auf das Wunderland
15 Uhr Workshop: Improvisationstheater-Workshop zum Thema: sexualisierte Gewalt – wo fängt das an, wo hört das auf?
16 Uhr Workshop: Jungen_arbeit against Mackertum
18 Uhr Film + Diskussion: Angst hab ich keine
20 Uhr Abendessen
21 Uhr Konzert: Mononoke, Moloch, I found myself in Austin/Texas

Sonntag, 5.6.

09 Uhr Frühstück
11 Uhr Lesung: Kinderbuch-Vorstellung: Raumschiff Cosinus
13 Uhr Abschluss-Plenum Reflexion, Zukunft, Vernetzung
danach: gemeinsames Aufräumen

+++ Ausführlicher Zeitplan +++


Donnerstag, 2. Juni

Antifa und Männlichkeit

Workshop mit Marc Brandt – 15.00 Uhr

Was ist überhaupt Männlichkeit? Was macht Antifa-Politik aus und wieso ist sie an so vielen Punkten besonders bei jungen Männern beliebt? Warum gibt es auch in der Antifa Unterdrückungsverhältnisse? Die Gesprächs- und Entscheidungsstrukturen und die Ausrichtung der Antifa-Politik gehören auf den antisexistischen Prüfstand.

Wir reden über Symbole und Idole, um Tücken der alltäglichen Antifaarbeit, samt Heldentum und Revierverhalten. Unterdrückungsmechanismen schaffen sich aber nicht von selbst ab, nur weil sie vielfach in Diskussionen erkannt und benannt werden. Es geht also um die Entwicklung neuer Perspektiven und um konkrete Umsetzungsmöglichkeiten.

Antifa ist zu wichtig, als es nur bei Kritik zu belassen.

Der Workshop findet zweimal statt, Dauer ca. 4 Stunden
die Teilnehmer_innenzahl ist auf 20 Personen beschränkt
>>> eine Anmeldung per mail ist erforderlich!


“Männer und Frauen sind gleichberechtigt.” – Das Grundgesetz, seine Hüter_innen und die Geschlechter

Vortrag + Diskussion mit Marcel Keienborg – 16.00 Uhr


Grenzenlos? – Diskussion zu Trans*Lesben*Frauen*-Räumen

Vortrag + Diskussion organisiert von der t*l*f*-kneipe – 20.00 Uhr

Autonome Organisierung von Feministinnen sorgen häufig für ein gewisses Unbehagen. Vor dem Hintergrund der Forderung nach Dekonstruktion werden Ein- und Ausschlüsse entlang der Kategorie Geschlecht in Frage gestellt. Aber warum eigentlich erkämpfen sich auch die immer wieder „Freiräume“, „TLF-Räume“, die diese Forderung teilen? Warum müssen die eigentlich erkämpft werden und sind nicht selbstverständlich? Was hat das mit Macht zu tun? Und was verbigrt sich hinter dem sperrigen Begriff des “strategischen Essentialismus”? Diesen Fragen wird die Referentin nachgehen und viel Raum für Diskussionen lassen.


Kneipenkonzert

mit:

a giraffe (Klampfing, MH)

finger on Tallinn (Klaviering, MH)

Beginn: 22.00 Uhr
Eintritt: frei


Freitag, 3. Juni

Gesellschaft, Sozialisation, Sexualität

Workshop mit der Macker Massaker Orga-Crew – 11.00 Uhr

Unter dem Aspekt von Männlichkeit(en) sollen Themen gesammelt werden, die für die eigene individuelle Auseinandersetzung wichtig sind. Dabei machen wir drei Kategorien auf, unter die diese Themen fallen können: Sozialisation, Gesellschaft und Sexualität. Dabei wird ersichtlich, dass es viele Überschneidungen gibt, die selben Themen oft bei unterschiedlichen Kategorien auftauchen. In selbstgewählten Kleingruppen sollen sich etwa 2-3 Themen herausgesucht werden, um diese intensiv diskutieren zu können. Dabei sollen wichtige Erkenntnisse und Schwerpunkte festgehalten werden, um diese Ergebnisse später online zur Verfügung zu stellen. Denn ein ende solcher Diskussionen ist für uns nicht in Sicht, sondern sie sollen auch später (zu Hause) fortgeführt werden oder aber anderen einen Anstoß bzw. eine Anregung geben, um selbst eine Auseinandersetzung zu beginnen oder fortzuführen.


Antirassismus und Männlichkeit

Workshop mit Veronika Dimke – 12.00 Uhr

In einem Workshop besprechen wir in lockerer Runde – in der jede*r willkommen ist eigene Erfahrungen einzubringen – über die Chancen und Probleme feministischer Antirassismusarbeit. In einem kurzen Inputreferat informiert die Referent*in Veronika Dimke unter anderem über Kämpfe gegen Menschenhandel, männliche Dominanz in der Flüchtlingsarbeit und Rassismusvorwürfe gegen Aktivist*innen.


Antifa und Männlichkeit

Workshop mit Marc Brandt – 12.00 Uhr

Was ist überhaupt Männlichkeit? Was macht Antifa-Politik aus und wieso ist sie an so vielen Punkten besonders bei jungen Männern beliebt? Warum gibt es auch in der Antifa Unterdrückungsverhältnisse? Die Gesprächs- und Entscheidungsstrukturen und die Ausrichtung der Antifa-Politik gehören auf den antisexistischen Prüfstand.

Wir reden über Symbole und Idole, um Tücken der alltäglichen Antifaarbeit, samt Heldentum und Revierverhalten. Unterdrückungsmechanismen schaffen sich aber nicht von selbst ab, nur weil sie vielfach in Diskussionen erkannt und benannt werden. Es geht also um die Entwicklung neuer Perspektiven und um konkrete Umsetzungsmöglichkeiten.

Antifa ist zu wichtig, als es nur bei Kritik zu belassen.

Der Workshop findet zweimal statt, Dauer ca. 4 Stunden
die Teilnehmer_innenzahl ist auf 20 Personen beschränkt
>>> eine Anmeldung per mail ist erforderlich!


Improvisationstheater-Workshop zum Thema: “Männersache”?! Verhalten bei Rausschmissen, Übergriffen und Missverständnissen

Workshop mit Stephi (Theaterpädagogin) – 13.00 Uhr

In dem Workshop werden alle Grundelemente der Theaterpädagogik genutzt, um zum oben genannten Themenkomplex Szenen zu erarbeiten. Dazu gehören Warm-up, Stimm-, Wahrnehmungs- und Darstellungsübungen.
Die Szenen können dann zu einem passenden Zeitpunkt auch den anderen Teilnehmer_innen des Wochenendes gezeigt werden, müssen aber nicht.
Keine Vorkenntnisse erforderlich!

Dauer ca. 3 Stunden. Die Teilnehmer_innenzahl ist auf 6-12 Personen beschränkt.
>>> eine Anmeldung per mail ist erforderlich!


Männlichkeitskonstruktionen reloaded

Workshop mit Mart Busche – 14.00 Uhr

Anhand von aktuellen Beispielen aus der Bildungs- und Integrationsdebatte wird aufgezeigt, wie stereotype Männlichkeiten produziert werden. Mit einer Analyse, die die Differenzkategorien Klasse, Ethnizität/Staatsbürger_innenschaft/Migrationserfahrung und Körper und ihre Verschränktheiten einbezieht, können Verkürzungen sichtbar gemacht werden und Tendenzen der männlichen Herrschaftsabsicherung entschleiert werden.
Diese Analyse, auch unter dem Begriff der Intersektionalität bekannt (von to intersect: sich (über)schneiden, kreuzen) bezeichnet eine aktuelle Heransgehensweise in den Sozialwissenschaften, mit der auf herrschaftskritische Weise verschiedene ineinander verschränkte Diskriminierungsformen und Dominanzverhältnisse mit dem Ziel des Abbaus von Herrschafts- und Unterordnungsverhältnissen bearbeitet werden. Die Wurzeln des Konzepts der Intersektionalität liegen aber bei Schwarzen Feministinnen, die die weiße amerikanische Frauenbewegung der 80er Jahre damit auf ihre Einseitigkeit aufmerksam machten. Wenn ihr Lust habt, können wir uns die Zusammenhänge zwischen Männlichkeit(en) und Mehrfachdiskriminierung bzw. Mehrfachprivilegierung anschauen – auch anhand der eigenen Biografien und Erfahrungen. Die Fruchtbarkeit des Intersektionalitätskonzepts für eine politische Praxis kann dann im Anschluss diskutiert werden.

Mart Busche, wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in bei Dissens e.V. (Berlin), Gender Trainer_in, Queer activist


Militanz & Männlichkeit

Workshop + Diskussion mit N.N. – 16.00 Uhr


Homophobie im Hip Hop

Vortrag + Diskussion mit Sookee und Refpolk – 18.00 Uhr

Der Vortrag geht davon aus, dass Homophobie – auf Sexismus basierend – im deutschsprachigen Rap dahingehend Raum gegeben wird, dass eine Normalisierung von homophoben Äußerungen und Haltungen zu beobachten ist. So wird vielfach argumentiert, dass keine direkte Diskriminierung Homosexueller damit artikuliert werden soll – vielmehr handele es sich um eine jugend- bzw. subkulturelle Abgrenzungsstrategie gegenüber einer bürgerlichen Erwachsenenwelt.
Wie aber verhält es sich mit Rezeptionsweisen, die sehr wohl homophoben Strukturen zuarbeiten und sich in psychoemotionale Entwicklungen Jugendlicher einschreiben? Wieviel soziale Verantwortung sollte Akteur_innen der Szene abverlangt werden? Welche Bedeutung haben medienwirksame Schock-Inszenierungen in einer kapitalistischen Gesellschaft?
Im Anschluss an den Vortrag wird es Raum geben, sich diesen und anderen Fragen rund ums Thema in einer Diskussion zu widmen.


MRT – „Radikale Therapie“ für männlich Sozialisierte

Workshop mit N.N. – 16.00 Uhr

M – weil bestimmte Muster in geschlechterspezifischer Arbeit besser bearbeitet werden können.
R – weil MRT an die Wurzel unseres Verhaltens gehen und uns befähigen soll, mit eingefahrenen Situationen RADIKAL anders umzugehen.
T – weil MRT Elemente aus verschiedenen THERAPIE-Formen aufgreift und wir mit MRT die Chance haben, tiefsitzende Erlebnisse und eingefahrene Muster zu bearbeiten.

MRT ist eine auf männliche Sozialisation und Verhaltensweisen zugeschnittene Abwandlung der von Feministinnen aus der linken Szene in den Niederlanden entwickelten FORT (Frauen organisieren radikale Therapie) und wird seit Ende der 80er Jahre auch in Deutschland betrieben.

Im WS werden die wesentlichen Elemente der MRT erklärt und auch gleich praktisch ausprobiert. Daher würden wir den WS gerne mit Personen machen, die männlich sozialisiert wurden und / oder sich aktuell als Männer definieren. Im anschließenden Open Space möchten wir die Potentiale, Risiken und Nebenwirkungen von (M)RT gerne mit allen Interessierten diskutieren.

Dauer ca. 3 Stunden. Die Teilnehmer_innenzahl ist im ersten Teil auf 12 “männlich” sozialisierte Personen beschränkt.
>>> eine Anmeldung per mail ist erforderlich!


Social-Justice-Training: Heterosexismus

Workshop mit N.N. – 16.00 Uhr

Das Projekt Social Justice tritt ein für die Idee des Verbündetseins, der politischen Freundschaft, wo uns die Anliegen der Anderen die eigenen Anliegen sind. Social Justice meint Anerkennungs- und Verteilungsgerechtigkeit und tritt dafür ein, dass alle Menschen den gleichen Zugang zu allen gesellschaftlichen Ressourcen haben.
Für das Social Justice Training wurde die Mahloquet als dialogische Methode übernommen. Grundprämissen sind unter anderem, dass alle Personen gleichberechtigt sind, es keinen Kampf der Positionen gibt, keine Wahrheitsfindung, Gewaltlosigkeit und Verantwortung der je Einzelnen.
In diesem Training werden wir uns mit Heterosexismus auf der individuellen, strukturellen und kulturellen Ebene auseinander setzen. Hierbei sei explizit darauf hingewiesen, dass selbstreflexive Auseinandersetzung mit Diskriminierungsformen Bestandteil des Trainings sind.

Dauer ca. 3-4 Stunden. Die Teilnehmer_innenzahl ist auf 10 Personen beschränkt.
>>> eine Anmeldung per mail ist erforderlich!


Konzert

mit:

Krikela (Liedermaching, Köln)

Refpolk (HipHop, Berlin)

Crying Wölf (HipHop, Berlin)

Tapete (HipHop, Berlin)

Sookee (HipHop, Berlin)

Beginn: 21.00 Uhr
Eintritt: 5,- €


Samstag, 4. Juni

Antisexismus aus männlich sozialisierter Perspektive

Workshop mit einer Gruppe aus Berlin – 11.00 Uhr

42 Jahre nach dem Tomatenwurf gibt es verschiedenste Umgangsweisen linker „Männer“* mit den feministischen Forderungen: Die PC-Roboter machen formal alles richtig und gehören dann zu den Guten, die Verunsicherten geben nach 6000 Jahren Herrschaft einfach mal sämtliche Verantwortung ab, die Postmodernen lackieren sich die Nägel und konstatieren, dass Feminismus ein Anachronismus ist, die Emotionalen finden endlich den Zugang zu ihren Bedürfnissen und vergessen darüber Machtfragen und Grenzen anderer – und manche denken immer noch, nach der Revolution klärt sich das dann eh von selbst…

Bei aller Polemik halten wir Teile dieser Strategien für sinnvoll, kritisieren aber deren Einseitigkeit und die Tendenz, das Thema schnell abhaken zu wollen. Vor diesem Hintergrund möchten wir uns über eigene Involviertheit, Widersprüche und Handlungsmöglichkeiten austauschen. Der WS bezieht sich inhaltlich auf männlich Sozialisierte, ist aber offen für alle Geschlechter. Bei Bedarf können wir in spezifischen Kleingruppen arbeiten.

Der Workshop findet in zwei Blöcken von je 3 Stunden statt, und ist auf 20 Teilnehmer_innen begrenzt.
>>> eine Anmeldung per mail ist erforderlich!


Warten auf das Wunderland

Film + Diskussion mit Sonja Klümper – 11.00 Uhr

Was haben Antimilitarismus und Transgender gemeinsam? UTOPIEN!

axel h. aus berlin-kreuzberg wird versuchte brandstiftung an bundeswehrfahrzeugen vorgeworfen. damit gilt er als links-extrem. er wartet derzeit auf eine gerichtsentscheidung.
alice evermore aus berlin-kreuzberg bereitet sich auf eine operation vor. ihr “body project” übertritt dabei gesellschaftliche vorstellungen von geschlecht und ist an strenge gesetzliche vorlagen gebunden.
was treibt die beiden an? wie weit gehen sie und andere für ihre überzeugungen und träume? “warten auf das wunderland” ist ein dokumentarfilm über gesellschaftliche normen und geschlechterideologien, gefängnis, krieg und vor allem ein film über frei(t)räume und utopien.

Dokumentarfilm von Clarissa Lemp und Sonja Klümper: 75 min, deutsch und englisch, mit Untertiteln in beiden Sprachen, Berlin 2011


Improvisationstheater-Workshop zum Thema: sexualisierte Gewalt – wo fängt das an, wo hört das auf?

Workshop mit Stephi (Theaterpädagogin) – 15.00 Uhr

In dem Workshop werden alle Grundelemente der Theaterpädagogik genutzt, um zum oben genannten Themenkomplex Szenen zu erarbeiten. Dazu gehören Warm-up, Stimm-, Wahrnehmungs- und Darstellungsübungen. Die Szenen können dann zu einem passenden Zeitpunkt auch den anderen Teilnehmer_innen des Wochenendes gezeigt werden, müssen aber nicht.
Keine Vorkenntnisse erforderlich!

Dauer ca. 3 Stunden. Die Teilnehmer_innenzahl ist auf 6-12 Personen beschränkt.
>>> eine Anmeldung per mail ist erforderlich!


Jungen_arbeit against Mackertum

Workshop mit Input – 16.00 Uhr

Dekonstruktivistische Perspektiven auf Geschlechter und intersektionale Machtanalysen auf der einen, Sexismus, Dominanz und Diskriminierung auf der anderen Seite. Noch nie schienen (feministische) Theorien und gesellschaftliche Praxis so weit auseinander zu liegen. In diesem Spannungsfeld stellt sich die Frage, welche Möglichkeiten und Chancen, aber auch was für eine Verantwortung eine gesellschaftskritische Jungen_arbeit hat oder haben sollte.
In diesem Workshop möchte ich Euch spannende Überlegungen zu Geschlechterverhältnissen und Jungen_arbeit näher bringen und Euch darstellen, wie eine intersektionale Perspektive in der Jungen_arbeit realisiert werden kann, um anschließend mit Euch die Frage nach den subversiven Potentialen von Jungen_arbeit in Bezug auf die Dekonstruktion von Geschlechterverhältnissen zu diskutieren.


Angst hab ich keine

Film + Diskussion mit Veronika Dimke – 18.00 Uhr

Vorfilm: Angst hab ich keine – Tina Ehiorobo 15 Min
Film und Gespräch: Angst hab ich keine – Regina Kiwanuka, 45 Min

Zwei Jahre lang begleitete die Münchner Künstler*in Veronika Dimke die Menschenrechtsaktivist*in Regina Kiwanuka. Dabei entstand das einfühlsame Porträt einer starken, engagierten Frau, die seit Jahren von Nürnberg aus sowohl für die Demokratisierung in Uganda als auch für eine menschengerechtere Asylpolitik in Deutschland kämpft. Die Regina Kiwanuka und ihre Unterstützer*innen kämpfen seit 10 Jahren gegen ihre Abschiebung.
Danach: Gespräch mit den Filmemacher*innen Veronika Dimke und Dominik Lindner

Trailer zur Filmreihe


Konzert

mit:

Mononoke (HC scrEaMO, MH)

Moloch (Ambient/Drone, MH)

I found myself in Austin, Texas (Post-HC, Hamburg)

Beginn: 21.00 Uhr
Eintritt: 5,- €


Sonntag, 5. Juni

Kinderbuch-Vorstellung: Raumschiff Cosinus

Buchvorstellung mit Tanja Abou – 11.00 Uhr

Raumschiff Cosinus – Der Bordcomputer hat die Schnauze voll
Bilderbuchkino (nicht nur) für Kinder ab 5 Jahren von Tanja Abou

Raumschiff Cosinus ist eine Science-Fiction-Geschichte für Kinder, Erwachsene, Kosmonaut_innen und alle Neugierigen. Wenn sich vier ganz unterschiedliche kosmonautische Wesen begegnen, wird nicht nur jede Menge Sternenstaub aufgewirbelt, sondern auch einige Fragen, z.B. über Wahlfamilien und andere Beziehungen, über Klassismus und Arbeit, die oft gar nicht wahrgenommen wird.


Abschluss-Plenum

Diskussion – 11.00 Uhr

Auf dem Abschluss-Plenum wollen wir gemeinsam das gerade erlebte Wochenende reflektieren und darüber hinaus die Frage stellen: Wie kann es weitergehen mit einer antisexistischen Auseinandersetzung, speziell auch aus “männlich” sozialisierter Perspektive?
Außerdem soll das Plenum noch einmal für die Vernetzung von Einzelpersonen, Gruppen und Projekten genutzt werden.


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Das Programm von 2010 findet Ihr hier.



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